Oliver Krautscheid: Festung Hohensalzburg

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Die Festung Hohensalzburg befindet sich auf dem Festungsberg oberhalb der barocken Altstadt von Salzburg. Die Festung ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas und das Wahrzeichen der Mozartstadt. Sie ist ganzjährig geöffnet, was etwas über eine Million Besucher pro Jahr nutzen. Seit 1892 ist sie nicht nur zu Fuß, sondern auch mit der Festungsbahn von der Festungsgasse aus erreichbar. Für die Einwohner des Bundeslandes Salzburg ist der Eintritt in die Außenanlage kostenlos. Neben den Besichtigungen finden regelmäßig Konzerte statt.  Auch die Kirche wird genutzt, etwa für kirchliche Hochzeiten oder an einigen ausgewählten Feiertagen für die Messe.

Zur Geschichte der Festung: Im Jahr 1077 erbaute Erzbischof Gebhard die Festung. In den darauffolgenden Jahren waren seine Nachfolger für die Weiterentwicklung der Festungsarchitektur verantwortlich. Um 1500 erhielt die Festung unter Erzbischof Leonhard von Keutschach ihr heutiges Erscheinungsbild und prägte damit das Salzburger Stadtpanorama maßgeblich. Ursprüngliches Ziel der Festung war es, das Fürstentum und die Erzbischöfe vor feindlichen Angriffen zu schützen. In all den Jahren wurde sie nie von auswärtigen Truppen eingenommen.

Zu den Highlights zählen die vielen Museen der Festung: Das Festungsmuseum zeigt geschichtsträchtige Exponate aus dem fürsterzbischöflichen Hofleben; das Marionettenmuseum, das Alte Zeughaus sowie das Rainer-Regimentsmuseum laden ebenfalls zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Im dritten Stock der Festung befinden sich zudem die Fürstenzimmer, bestehend aus dem Fürstensaal, der Goldenen Stube und dem Goldenen Saal. Die Ausstattung dieser Räumlichkeiten ist original und seit 1501/1502 unverändert. Besonders beeindruckend sind die Nachahmung des Nachthimmels, bestehend aus goldenen Sternen auf azurblauem und königsblauem Hintergrund sowie der Kachelofen in der Goldenen Stube.

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